Aktuelles

Aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Dekontamination, Tierseuchen-Bekämpfung, Gefahrgut, Löschwasserrückhaltung, Ölschaden-Bekämpfung und Hochwasserschutz sowie Messe-Rückblicke, Veranstaltungsankündigungen und Unternehmens-Mitteilungen.

Das Thema Einsatzstellenhygiene gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um Hygienemaßnahmen im Sinne eines Schutzes vor Infektionen – wie es durch die Corona-Pandemie zum zentralen Thema geworden ist – sondern vor allem um die Vermeidung von Kontamination und Kontaminationsverschleppung nach Brandeinsätzen. Einsatzkräfte müssen so gut es eben möglich ist vor der Gefährdung durch die Exposition gegenüber Brandrauch, Verbrennungsprodukten und ähnlichen Gefahrstoffen geschützt werden. Und das nicht nur im unmittelbaren Einsatz im Innenangriff, sondern auch durch entsprechende Hygienemaßnahmen direkt nach dem Einsatz.Dafür haben wir die Black- und White-Serie entwickelt. Namentlich angelehnt an den im Rahmen der Dekontamination bekannten Schwarz-/Weiß-Bereich wird ein durchdachtes Portfolio an Materialien zur Einsatzstellenhygiene angeboten. „Der Bedarf an einfach umzusetzenden Lösungen, die die gesundheitliche Sicherheit der Einsatzkräfte erhöhen, ist da. Daher haben wir Sets entwickelt, mit denen genau das erreicht wird – denn Dekontamination und Hygiene sind nicht nur im Rahmen der Pandemie oder bei ABC-Einsätzen relevant“, erläutert optimal-Geschäftsführer Armin Krebs. Die Sets ermöglichen entsprechende Maßnahmen sowohl bei Kleinst-Einsätzen als auch bei größeren Bränden mit einer hohen Anzahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger. Das zentrale Kernstück ist dabei die Black Box – ein Rollcontainer mit allem, was für erste Hygienemaßnahmen benötigt wird: Mit dem Rollcontainer Einsatzstellenhygiene kann schnell und einfach ein Gesamtkonzept für die Grobreinigung an einer Einsatzstelle – bspw. nach einem Brandeinsatz – realisiert werden. Dazu wird umfangreiches Equipment mitgeführt, das sich nicht nur an der DGUV-Information 205-035 (Hygiene und Kontaminationsvermeidung bei der Feuerwehr) orientiert, sondern diese praxisgerecht ergänzt. Feuerwehren erhalten so die Möglichkeit, einen DGUV-konformen Platz zur ersten Dekontamination und Umkleidung unkompliziert an jeder Einsatzstelle aufzubauen – mit allen benötigten Materialien auf nur einem Rollcontainer.Neben einem Hygieneboard, einer mobilen Stiefelwaschanlage und Waschbürsten ist weitere Ausrüstung verlastet: Ein Faltpavillon (3,00 x 4,50 m) dient den Einsatzkräften als Wetter- und als Sichtschutz. Vier herausnehmbare Seitenplanen ermöglichen dabei die individuelle Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort. Ein Planensatz kann zur räumlichen Einteilung des Dekontaminationsplatzes genutzt werden und ermöglicht eine optische Trennung zwischen Schwarz- und Weißbereich auf den ersten Blick. Hierauf können sich die Einsatzkräfte ent- bzw. wieder ankleiden und sind dabei auch vor feuchten Untergründen geschützt. Für eine erste Hautreinigung an der Einsatzstelle, insbesondere von Ruß oder anderen stark anhaftenden Stoffen, werden auf dem Rollcontainer die feuchten Hautreinigungstücher Black Wipes mitgeführt. Auch die beiden Black Sets (Black Set Crew für die Angriffstrupps und Black Set Support für die bei der Dekontamination und Entkleidung unterstützenden Einsatzkräfte) sind verlastet und stehen so in größerer Anzahl an der Einsatzstelle zur Verfügung. Die Black Sets enthalten alles, was für ein einfaches und DGUV-konformes Ablegen und Verpacken kontaminierter Schutzkleidung sowie eine erste Hautreinigung an der Einsatzstelle benötigt wird. Mit den White Sets ist zusätzlich Wechselkleidung auf dem Rollcontainer verfügbar.Alle Komponenten können auch einzeln genutzt werden. So kann bspw. das Faltzelt auch als Aufenthalts- oder Sanitätszelt dienen. Der Rollcontainer ist nach DFV-Empfehlung gebaut und ausgerüstet mit einer Sicherheitsbremse (Sicherheitstrommelbremse auf zwei Bockrollen 200mm wirkend). Beim Ziehen des Bremshebels lösen sich die Trommelbremsen und der Rollwagen kann bewegt werden. Sobald der Bremshebel losgelassen wird, wird der Rollcontainer sofort abgebremst und bleibt stehen. Die Bremsen sind so eingestellt, dass ein dosiertes Bremsen möglich ist, um z.B. starke Gefälle langsam und kontrolliert befahren zu können. Alle Infos zu den Produkten zur Einsatzstellenhygiene finden sich hier.

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Einen neuen Geräteanhänger Ölsperre konnten wir in dieser Woche an die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Mainleus im Landkreis Kulmbach übergeben. Das Besondere: Neben der Standardbeladung von 100 Metern Ölsperre mit Zubehör sollte auch bereits vorhandene Ausrüstung auf dem Anhänger Platz finden. Beim Aufbau wurde darum in enger Absprache mit der Feuerwehr eine Sonderlösung entwickelt. Dadurch steht den Kameraden nun umfangreiches Material zur Ölschadenbekämpfung auf nur einem Fahrzeug zur Verfügung. Kleine Details wie blendfreie Innenraumbeleuchtung und ein ausziehbarer Schlitten für die Pumpe erleichtern den Feuerwehrleuten das Arbeiten und sorgen für mehr Sicherheit an der Einsatzstelle.

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TAL, der Betreiber einer Ölfernleitung vom italienischen Triest nach Ingolstadt, hat am Wochenende einen neuen Ölsperreneinsatzort an der Salzach in der Nähe von Zell am See / Kaprun im Kraftwerk Gries mit einer Ösperrenübung in Betrieb genommen. Mit Einsatzkräften der Feuerwehren Zell am See und Bruck / St. Georgen wurde die Einsatzstelle mit vorhandenen Ölsperren getestet, um Erfahrungen zu sammeln und daraus dann die Auslegung der notwendigen Ausrüstungen abzuleiten. OPTIMAL Umwelttechnik war als beratender Beobachter eingeladen. Fazit nach der Übung: Eine konsequent durchdachte Anlage, praxisorientierte Details konsequent umgesetzt, hoch motivierte, bestens organisierte Einsatzkräfte mit Ölwehrerfahrung – eine gelungene Veranstaltung und ein zufriedener Betreiber. Im Herbst findet eine weitere, dann sehr umfangreiche Übung auf dem Gelände statt.

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