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Aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Dekontamination, Tierseuchen-Bekämpfung, Gefahrgut, Löschwasserrückhaltung, Ölschaden-Bekämpfung und Hochwasserschutz sowie Messe-Rückblicke, Veranstaltungsankündigungen und Unternehmens-Mitteilungen.

optimal Planen- und Umwelttechnik aus Menden bietet spezielle Komponenten für die Desinfektion bei Tierseuchen an

Weitere Ausbreitung des H5N8-Erregers droht – Stallpflicht allein reicht zur Eindämmung dann nicht mehr aus

Anfang November war in Schleswig-Holstein erstmals bei verendeten Wildvögeln am Plöner See der Vogelgrippe-Erreger H5N8 nachgewiesen worden, weitere Verdachtsfälle aus der Umgebung und auch aus anderen Bundesländern wurden inzwischen bestätigt. Zuletzt mussten in einem Mastbetrieb 30.000 Hühner gekeult werden. Die Situation droht sich derzeit weiter zu verschärfen, ein Krisenstab wurde eingerichtet.

Als erste Maßnahme wurde in mehreren Bundesländern und Landkreisen eine Stallpflicht angeordnet. Im Zweifelsfall reicht diese aber nicht aus, da eine Verschleppung des Erregers auch über Fahrzeuge, Menschen oder Geräte möglich ist. Um die Kontaminationsverschleppung so gut wie möglich zu unterbinden, werden entsprechende Desinfektionsschleusen benötigt, mit denen alle Fahrzeuge, die befallene Höfe verlassen, dekontaminiert werden können. Der Entwicklung dieser Schleusen widmet sich bereits seit Jahren die optimal Planen- und Umwelttechnik GmbH aus Menden.

„Der Ausbruch einer Tierseuche stellt Betroffene und Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen“, erklärt Armin Krebs, Geschäftsführer des Feuerwehr-Ausrüsters und Umweltspezialisten optimal. „Für eine sichere und vollständige Dekontamination von Fahrzeugen und Geräten bietet sich unsere Technik der Schaumdesinfektion an, die wir speziell für den Tierseuchenfall entwickelt haben.“ Die Schaumdesinfektions-Anlagen können mit einem Minimum an Personalaufwand aufgebaut und betrieben werden.

Nicht nur bei den Feuerwehren kommen die optimal-Dekon-Konzepte und -Produkte zum Einsatz, auch in der Landwirtschaft und Industrie werden sie eingesetzt. Denn im Fall einer Tierseuche wie der Vogelgrippe besteht bei allen Betrieben, deren Fahrzeuge mit Tieren in Kontakt kommen, die Gefahr der Kontaminationsverschleppung. Neben den landwirtschaftlichen Betrieben selber sind es daher auch die fleischverarbeitende Industrie, Schlachthöfe, Zulieferer wie Futterhersteller oder auch Logistikunternehmen, die entsprechende Produkte vorhalten.